Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
Projektlaufzeit Dezember 2007 – Oktober 2010.
Disaster Management using Autonomous Sensor Networks.
Beherrschbarkeit von Katastrophenereignissen durch autonome vernetzte Sensoren.
Vor dem Hintergrund terroristischer Bedrohungen, zunehmenden Wetterextremen und nach wie vor nicht verhinderbarer technischer Unglücke (Großbrände, Zugunfälle u.ä.) sind Katastrophenszenarien wie z.B. Massenanfälle von Verletzten (MANV) in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Die Beherrschung solcher Großereignisse stellt, auch auf Grund Ihrer Seltenheit, eine enorme Herausforderung für Rettungswesen und Katastrophenschutz dar. Bis heute bestehen aber keine oder nur sehr einfache technische Hilfsmittel (z.B. Sprechfunk) zur logistischen Unterstützung solcher Vorfälle.
Konsortium:
Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie,
Projektlaufzeit: Februar 2008 – Januar 2011
Mobiles Informationssystem zur Prozessoptimierung in Feuerwehren und öffentlichen Verwaltungen
Mobis Pro optimiert die gesamte Prozesskette vom vorbeugenden zum abwehrenden Brandschutz. Das System wird die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Datenaufnahme vor Ort unterstützen, den mobilen Datenaustausch mit der Dienststelle ermöglichen und die Nachbearbeitung erleichtern.
Grundlegender Ansatz ist dabei die Vereinheitlichung und Standardisierung des Zugriffs auf heterogene Daten durch ihre semantische Verknüpfung in einem Behörden-übergreifenden Informationssystem. Im Einsatz unterstützt MobisPro den abwehrenden Brandschutz mit relevanten, multimedial aufbereiteten Inhalten. Ausgehend von der Analyse der jeweiligen Prozesse und Informationsbestände werden mögliche Optimierungspotenziale identifiziert.
Es soll in Feuerwehren, kommunalen Verwaltungen kreisfreier Städte und Kreisverwaltungen von Landkreisen Anwendung finden, die eigene Leitstellen betreiben und gleichzeitig für die Durchführung des vorbeugenden Brandschutzes zuständig sind. Freiwilligen und Werksfeuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen wird das System zur Verfügung gestellt, um von der Informationsbereitstellung zu profitieren.
Konsortium:Internationales Forschungs- und Entwicklungsprogramm der europäischen Forschungsinitiative EUREKA im Bereich der Endnutzerkommunikation.
Im Rahmen des Projektes „CELTIC – HNPS“ (Heterogenous Networks for Public Safety) wird ein heterogenes Netzwerkkonzept für die Kommunikation im Bereich der öffentlichen Sicherheit entwickelt. Das Konzept basiert auf der Integration verschiedenster, am Markt bereits vorhandener Netzwerke, inklusive Ad-Hoc- Netzwerken und Funknetzen.
VOMATEC stellt mit dem Softwaresystem ARIGON® PLUS einen Teil des Testumfeldes und wird ergänzend spezielle Interfaces zur Kopplung des heterogenen Netzwerkes entwickeln.
Konsortium:Es handelt sich hierbei um ein umfangreiches wissenschaftliches und technisches Forschungsprojekt zum Verständnis und zur effektiven Bekämpfung von Flashover und Backdraft, welches in enger Zusammenarbeit von Industrie und staatlichen Instituten durchgeführt wird.
Für das PROMESIS Projekt (Programme de Recherche sur l’Optimisation des Moyens Extincteurs pour la Suppression des Incendies en Structures / Forschungsprojekt zum besseren Verständnis und verbesserten Bekämpfung von Flashover- und Backdraftgefahr) haben sich die führenden Institute aus den Bereichen Brandbekämpfung, Wissenschaft, Informatik sowie Feuerwehrführungskräfte mit großer praktischer Erfahrung zusammengeschlossen.
Das Programm wird es ermöglichen, wichtige Kenntnisse über die Wirkung von vielen verschiedenen Löschmitteln in der Brandbekämpfung, hauptsächlich aber im Innenangriff zu gewinnen.
Mit diesen Erkenntnissen wird man in der Lage sein, das Verhalten der heissen Brandgase genau zu interpretieren und die bestmöglichen Richtlinien zur Bekämpfung dieser Gefahrenpotentiale in geschlossenen Strukturen zu erarbeiten.
PROMESIS ist das erste Projekt, welches in dem Umfang eine in der Feuerwehrwelt nie gekannte Anzahl an höchstqualifizierten Partnern der verschiedenen Bereiche vereint.
Zweifelsohne werden die Resultate des Projektes dazu beitragen, die Risiken der Einsatzkräfte wesentlich zu mindern, und so einen großen Beitrag zur Sicherheit der Feuerwehrleute leisten.
Liste der wichtigsten Partner :