Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
Projektlaufzeit Juni 2012 – Mai 2014.
Für Ad-Hoc-Einsatzszenarien fehlt es bisher in der Praxis an sicheren Dienst-
und Kommunikationsinfrastrukturen. Sie könnten bei Massenanfällen von
Verletzten (ManV) neben Arbeitsabläufen der Patienten¬sichtung und
-lokalisierung auch die optimale Verteilung der Patienten auf die Zielkliniken
maßgeblich unterstützen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) fördert daher das auf zwei Jahre ausgelegte Forschungsvorhaben
SecoServ2. Die Ergebnisse sollen zudem eine schnellere Informationsweitergabe
an die Leitstellen ermöglichen.
VOMATEC erforscht in diesem Projekt eine Software-Plattform zum
Management von ManV anhand eines Software-Demonstrators. Zentral ist
dabei die Abbildung sowohl von lokalen Prozessen am Einsatzort als auch von
geographisch darüber hinaus reichenden, teils nachgelagerten Prozessen.
Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
Projektlaufzeit Juni 2011 – Mai 2014.
Ziel des Projektes ist es, Atemschutzgeräteträger beim Einsatz in unübersichtlichen Gebäuden durch ein sich selbst vernetzendes Funknetz zu unterstützen. Per Funk werden dabei im Gebäude ausgebrachte sowie in die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrleute integrierte Sensoren und Aktoren untereinander und mit dem Gruppenführer vor dem Gebäude vernetzt. Dadurch wird einerseits der Sprechfunk (und damit der Feuerwehrmann im Gebäude) entlastet, indem einfache Aktivitäten automatisch über die Sensoren erkannt werden. Andererseits erleichtert das System dem Feuerwehrmann die Orientierung im verrauchten Gebäude und stellt gleichzeitig seinem Gruppenführer außerhalb des Gebäudes Lageinformationen in Echtzeit zur Verfügung.
VOMATEC erforscht dabei, wie sich das aktuell verwendete „taktische Arbeitsblatt“ auf Basis eines TabletPCs digitalisieren und zur Visualisierung der aggregierten Sensorinformationen nutzen lässt.
Konsortium:
Internationales Forschungsprojekt im Rahmen des 10. EraSME Calls,
Projektlaufzeit Oktober 2012 – September 2014.
Zur Entscheidungsunterstützung im Katastrophenmanagement stehen bereits eine Reihe verschiedener Technologien und Systeme zur Verfügung. Diese weiterzuentwickeln und mit neuen Technologien und intelligenten Systemen anzureichern ist das Ziel von INDYCO. Durch die Integration von Sensordaten und mobilen Systemen werden zusätzliche Informationen gewonnen und so neues Wissen generiert. Dynamische Workflows ermöglichen eine Übertragung existierender Notfallpläne auf noch nie vorher eingetretene Notfallsituationen und Katastrophenereignisse in Form einer automatischen Anpassung und Anwendung entlang der "Aktionskette". Neue Katastrophenereignisse, die in dieser Form noch nicht eingetreten sind, werden so besser beherrschbar sein.
Konsortium:
Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
Projektlaufzeit September 2010 – Dezember 2012.
Evaluation und wissenschaftliche Begleitforschung zum Einsatz von Sensortechnik und Datenübertragung im Umfeld von Großschadenslagen und Massenanfällen von Verletzten.
Das Projekt evalMANV schließt an das erfolgreiche BMBF Projekt MANET an.
Bisher fehlen fundierte wissenschaftliche Studien für die Effektivität von Einsatzkonzepten bei Großschadenslagen. Ziel des Projektes ist es daher, wissenschaftlich geprüfte aussagekräftige Parameter zur Bewertung von MANV-Einsatzkonzepten zu definieren und die Praktikabilität technischer Lösungen zur Datenerfassung, Datenübermittlung, Analyse und Auswertung zu prüfen.
Modelle zur Bewältigung von Großschadensfällen und Katastrophen können damit erstmals wissenschaftlich fundiert in Hinblick auf Anwendbarkeit, Effektivität, Nutzen, Aufwand und Kosten erforscht werden. Analog zu verschiedenen medizinischen Behandlungsverfahren wird es infolge dessen möglich sein, für die jeweiligen Anforderungen optimale Einsatzkonzepte zu erstellen.
Konsortium:
Internationales Forschungs- und Entwicklungsprogramm der europäischen Forschungsinitiative EUREKA im Bereich der Endnutzerkommunikation.
http://www.hnps.eu/
Projektlaufzeit: Juli 2008 – Dezember 2011
Im Rahmen des Projektes „CELTIC – HNPS“ (Heterogenous Networks for Public Safety) wird ein heterogenes Netzwerkkonzept für die Kommunikation im Bereich der öffentlichen Sicherheit entwickelt. Das Konzept basiert auf der Integration verschiedenster, am Markt bereits vorhandener Netzwerke, inklusive Ad-Hoc- Netzwerken und Funknetzen.
VOMATEC stellt mit dem Softwaresystem ARIGON® PLUS einen Teil des Testumfeldes und wird ergänzend spezielle Interfaces zur Kopplung des heterogenen Netzwerkes entwickeln.
Konsortium:
Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie,
Projektlaufzeit: Februar 2008 – Januar 2011 Abschlussbericht anfordern
http://www.mobis-pro.de/
Mobiles Informationssystem zur Prozessoptimierung in Feuerwehren und öffentlichen Verwaltungen
Mobis Pro optimiert die gesamte Prozesskette vom vorbeugenden zum abwehrenden Brandschutz. Das System wird die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Datenaufnahme vor Ort unterstützen, den mobilen Datenaustausch mit der Dienststelle ermöglichen und die Nachbearbeitung erleichtern.
Grundlegender Ansatz ist dabei die Vereinheitlichung und Standardisierung des Zugriffs auf heterogene Daten durch ihre semantische Verknüpfung in einem Behörden-übergreifenden Informationssystem. Im Einsatz unterstützt MobisPro den abwehrenden Brandschutz mit relevanten, multimedial aufbereiteten Inhalten. Ausgehend von der Analyse der jeweiligen Prozesse und Informationsbestände werden mögliche Optimierungspotenziale identifiziert.
Es soll in Feuerwehren, kommunalen Verwaltungen kreisfreier Städte und Kreisverwaltungen von Landkreisen Anwendung finden, die eigene Leitstellen betreiben und gleichzeitig für die Durchführung des vorbeugenden Brandschutzes zuständig sind. Freiwilligen und Werksfeuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen wird das System zur Verfügung gestellt, um von der Informationsbereitstellung zu profitieren.
Konsortium:
Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
Projektlaufzeit Oktober 2007 – Dezember 2010. Abschlussbericht anfordern
http://www.manet-projekt.de/
Disaster Management using Autonomous Sensor Networks.
Beherrschbarkeit von Katastrophenereignissen durch autonome vernetzte Sensoren.
Vor dem Hintergrund terroristischer Bedrohungen, zunehmenden Wetterextremen und nach wie vor nicht verhinderbarer technischer Unglücke (Großbrände, Zugunfälle u.ä.) sind Katastrophenszenarien wie z.B. Massenanfälle von Verletzten (MANV) in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Die Beherrschung solcher Großereignisse stellt, auch auf Grund Ihrer Seltenheit, eine enorme Herausforderung für Rettungswesen und Katastrophenschutz dar. Bis heute bestehen aber keine oder nur sehr einfache technische Hilfsmittel (z.B. Sprechfunk) zur logistischen Unterstützung solcher Vorfälle.
Konsortium: